Jugendblaskapelle feiert mit dem FSV Wolfsberg

Die Ortsgruppe Wolfsberg des Fränkische-Schweiz-Vereins (FSV) feierte 50. Gründungsjubiläum unter der Schirmherrschaft von Walter Tausendpfund. Die Feierlichkeiten begannen mit dem Festgottesdienst in der nahen St.-Felicitas-Kirche von Untertrubach, ausgestaltet vom gleichnamigen Kirchenchor.

Pfarrer Werner Wolf sah das Jubiläum im Kontext mit einer intakten Region und spann einen weiten Bogen. Er freute sich, dass es in der Gemeinde wieder eine Besetzung der Arztstelle gibt, und über den Einsatz der Bürger, die noch dieses Jahr wieder einen Dorfladen in Obertrubach öffnen wollen. „Das sind auch Kommunikationszentren und ich mache Werbung für euch“, versprach Pfarrer Wolf.

Die FSV-Ortsgruppe umfasst die alte Gemeinde Wolfsberg mit ihren Ortschaften und gehört heute zur größeren Gemeinde Obertrubach. Nach dem Festgottesdienst zog der Festzug mit zahlreichen Ehrengästen unter den Klängen der Jugendblaskapelle St. Laurentius Obertrubach zum Festzelt.

In seinem Grußwort im Festzelt erinnerte der FSV-Vorsitzende Wilfried Kirsch an Marta und Emil Walter, an deren Ort einst die Gründung des Ortsvereins stattfand, wo man jetzt wieder sein durfte. Walter Tausendpfund freute sich, dass der Verein die unzähligen Hürden zur Ausrichtung des Festes überwunden hat. Er erinnerte an die turbulente Gründerzeit des Ortsvereins von 1968 und würdigte die Leistungen des Jubelvereins in der Brauchtumspflege, den erneuerten Trachten von 2006 oder auch die Erschließung mit Wanderwegen und Bänken für die Touristen.

Tausendpfund kam zu sprechen auf die Männer der ersten Stunde wie Ehrenvorsitzender Ludwig Lautenschlager oder Günter Häfner, ebenfalls von Anfang an dabei. Oder Wilfried Kirsch, der seit drei Jahren dem Verein vorsteht und zuvor 24 Jahre Lautenbacher als Stellvertreter unterstützte. Ergänzt wird die Gruppe von Erich Kirsch als „Allrounder“ im Ehrenamt, wie ihn Tausendpfund titulierte.

Der Kletterzeltplatz

Dem Anwesen Eichler/Walter mit dem Kletterzeltplatz bestätigte er eine Scharnierfunktion zwischen dem Trubachtal und der weiten Welt.

Es galt, zahlreiche und treue Mitglieder auszuzeichnen, allen voran für 50 Jahre Mitgliedschaft Günter Häfner und Ludwig Lautenbacher. Sie sind die letzten verbliebenen Gründungsmitglieder. 25 Jahre halten dem Verein die Treue Georgina Eichler, Marietta Will, Willi Söldner, Adolf Kiesl, Friedrich Brendel, Helmut Berner, Ludwig Berner, Thomas Kirsch, Christopher Häfner, Kathrin Häfner, Daniel Häfner.

„Es ist bei uns Brauch, dass wir in Wort, Werk und Taten zusammenhalten“, betonte Marietta Will, Vorsitzende des Kirchenchores St. Felicitas. Sie gratulierte dem FSV im Namen aller örtlichen Vereine. Bürgermeister Markus Grüner (CSU) verwies auf das Wirken des FSV „in einem kleinen Paradies auf Erden“. Als Geschenk spendiert die Gemeinde Obertrubach eine Sitzgruppe, für die es schon eine Verwendung gibt.

„Die Ortsgruppen des FSV geben der Fränkischen Schweiz ein Gesicht“, würdigte auch MdL Thorsten Glauber (FW) das Wirken der Ortsgruppen. Für die Sparkasse übergab Kurt Haas ein Kuvert.

Stolz zückten auch Udo und Edith Ruß aus Knetzgau den Stift, um ihre Beitrittserklärung zur Ortsgruppe im Festzelt zu unterschreiben. Zwei von sieben Neueintritten anlässlich des Jubiläums, ein schönes Geschenk für den Jubelverein. Mit der Musik der Wiesenttaler Musikanten klang das Fest aus.

Quelle: InFranken.de; Text und Bild: Franz Galster